Unser Vereinsheim

Eine öffentliche Gaststätte

Mit viel Eigeninitiative und Mitarbeit durch die Mitglieder haben wir 1985 unser Vereinsheim eröffnen können. Es war zunächst in Eigenregie betrieben, später wurde ein Pächter gefunden. Heute wird es von einem unserer Gartenfreunde, Herrn Secci betrieben. Jeder ist hier gerne willkommen und kann zu Mittag essen, sowie Kuchen und allerlei Getränke in angenehmer Atmosphäre geniessen.




Die Geschichte unseres Vereinsheims

Ein gutes Vereinsleben benötigt immer auch einen Platz für ein geselliges Beisammensein. Zwar wurden Anfang der 70er Jahre sowohl im Sonnenwinkel als auch auf der Teufelswiese je eine Kantine errichtet, jedoch waren die Abstände zum Wald jeweils zu gering und die Forstdirektion entzog die Bewilligung zum Betrieb. Ein neues Vereinsheim wurde erforderlich, gleichzeitig sollte es ein gemeinsame Haus für beide Gelände werden.

Erste Gespräche zu dieser Zweck erfolgten im Herbst 1983. Das Stadtplanungsamt schlug vor, ein offizielles Baugesuch beim Baurechtsamt einzureichen. Die Mitgliederbefragung auf der Jahreshauptversammlung am 23. März 1984 erbrachte bei 72 Zustimmungen, 9 Gegenstimmen und einer Stimmenthaltung ein sattes Votum für den Bau eines neuen Vereinsheimes

Im Februar 1985 wurde die endgültige Baugenehmigung vom Baurechtsamt der Landeshauptstadt Stuttgart erteilt und am 1. März 1985 erhielten wir den Roten Punkt zur Baufreigabe.

Mit Baggern und schwerem Gerät beginnt das Ausheben der Baugrube aus dem schweren Lehmboden. Ausgerechnet in diesem Jahr zeigt sich das Wetter von der schlechtesten Seite. Immer wieder steht die Baugrube voll mit Wasser und mußte leergepumpt werden. Die Errichtung des Fundaments verzögert sich dadurch immer wieder.

Die ursprünglich kalkulierten Kosten sind durch die wetterbedingten Störungen und durch die zusätzlichen Pumparbeiten fast nicht zu halten. Der geplante Zeitplan verschiebt sich, doch langsam aber sicher wird der untere Zipfel der Teufelswiese zu einer Großbaustelle; Ein Kran wird errichtet, die Baugrube kann nun fertig ausgehoben werden.

Mit Wehmut blicken wir auf unsere alte Kantine (Betreiber: Olga und Gerd Wolff), in welchen auf engstem Raum schon viele schöne Feste gefeiert wurden und die nun nur noch als Geschirrhütte benutzt werden darf.

Auch an die schönen Hocketsen im alten Vereinsheim im Sonnenwinkel bei Anni und Hermann Heinzelmann und ihren Vorgängern erinnern wir uns sehr gern. Auch dieser Bau ist für uns jetzt als Lagerraum für Geräte des Sonnenwinkels unentbehrlich.

Schließlich ist es im Laufe des Sommers dann soweit, das Fundament ist gegossen, die Verschalung fällt. Aus Kostengründen wurde nur die Hälfte der gesamten Grundfläche des neuen Vereinsheims unterkellert.

Dann ging es Schlag auf Schlag, nun dominiert das Baumaterial Holz. Tragende Stützbalken nehmen das Dach und die Seitenwände auf. Bis dahin wurden die Bauarbeiten weitgehend durch Baufirmen abgewickelt. Nach Errichtung des Rohbaues werden die innere Isolierung von Dach und Wänden sowie die Installationsarbeiten in Gemeinschaftsarbeit durchgeführt.

Als letzte Gemeinschaftsarbeit vor dem drohenden Winter 1985 erfolgt die Verlegung einer winterfesten Wasserleitung quer durch das Gelände Teufelswiese bis zum Vereinsheim. Durch die Trockenheit war der Boden so verhärtet, daß nicht einmal mehr der Bagger die frostsichere Tiefe von 1,20m erreichen konnte. Wieder einmal, nach all den vielen, vielen, Stunden, die insgesamt freiwillig geleistet wurden, mußte mit der Hand am Arm gerackert werden. Dann wurde noch mit den Außenanlagen und der Errichtung der Terrasse begonnen. Erneut war es ein hartes Stück Arbeit, bis die vielen U-Steine und Platten verlegt waren und mit der Bepflanzung begonnen werden konnte.

Am 30. August 1986 konnte das neue Vereinsheim öffentlich eingeweiht werden. Es wurde lange Jahre von Helga und Helmut Leiss bewirtschaftet. Heute sind Herr und Frau Secci, die Pächter unseres Vereinsheims.



Finanziert wurde das neue Vereinsheim durch etwas Eigenkapital, durch Darlehen der Mitglieder sowie aus Spenden von Mitgliedern und Vereinsfreunden. Wir alle bedanken uns bei allen, die uns dieses Werk ermöglicht haben.